27 Dinge, die ich letztes Jahr gelernt habe

Ich bin vor kurzem 27 Jahre alt geworden und ich muss sagen, damit hatte ich ein richtiges Problem. Ich habe nämlich echt so gar keinen Bock aufs Älterwerden. Und mit kein Bock meine ich eigentlich, dass ich Angst davor habe. Denn älter werden heißt, dass einem für viele Dinge immer weniger Zeit bleibt.  

Älter werden ist aber natürlich nicht nur negativ. Denn es heißt eben auch, dass man – bestenfalls – immer mehr dazulernt. Und weil ich mich zum Ende einer doch sehr anstrengenden Phase meines Lebens gerne auf etwas Positives fokussieren möchte, kommen jetzt 27 Dinge, die ich in meinem letzten Lebensjahr neu gelernt habe.  

Ich habe letztes Jahr gelernt,…

…dass mein Gehirn nicht neurotypisch funktioniert. Was genau das heißt, erkläre ich bald ausführlicher.

…dass ich es schaffe, mit dem Rauchen aufzuhören. Hands down, hätte ich nicht gedacht.

…die Geräusche meiner Katzen exakt zuzuordnen, um rauszuhören was für Scheiße sie gerade wieder bauen.

…wie man einen Podcast macht. Gibts hier zu hören: 

…dass ich mir Edamame auch zuhause machen kann und es seitdem einer meiner liebsten Snacks geworden ist. 

…welches Katzengras gut und welches schlecht ist. 

…dass ich mich sehr über eine Impfung freuen kann. Oder drei.

…dass es Physiotherapie für Katzen gibt.

…wie man Corona-Schnelltests bei sich selbst macht. 

Bild in Vogelperspektive eines SarsCov2 Schnelltests auf Asphalt - Aus dem Artikel: 27 Dinge, die ich letztes Jahr gelernt habe
Anfang 2020 hätte wohl niemand gedacht, dass wir bald Profis darin sein werden uns selbst zu testen. © Johanna Wittig

…dass es Männer gibt die glauben, man bräuchte pinke Handschuhe, um Periodenprodukte zu entsorgen.

…wie man selber Nudeln macht. Leichter als gedacht und trotzdem nur einmal gekocht.

…dass mein Daumen fünf Zentimeter lang ist. Frag nicht.

…wie viel es kostet, sich einen Lamborghini für einen Tag zu mieten. 

Eine Junge Frau sitzt mit Sonnenbrille und offenen Haaren in einem weißen Lamborghini - Aus dem Artikel: 27 Dinge, die ich letztes Jahr gelernt habe
Wenn man schon mal die Möglichkeit hat, in einem Lambo zu sitzen, muss das auch festgehalten werden. Foto: ©Johanna Wittig

…dass ich allergisch auf ein Antibiotikum reagiere.

…dass es etwas bringt, über Politik zu diskutieren. 

…wie bequem Briefwahl funktioniert.

…dass es mir großen Spaß macht, Geocaches zu verstecken.

…dass Lamas summen und mich dieses Geräusch sehr glücklich macht.

…wie geil Feta-Tomate-Pasta schmeckt.

…wie ich alle meine Tabs am Handy auf einmal schließen kann und nicht weiter mit 322 offenen Tabs leben muss. (P.s zu diesem Zeitpunkt habe ich schon wieder 81 offene Tabs…)

…dass ich gerne Tischtennis spiele und sogar gar nicht so schlecht darin bin.

…dass es Gießton gibt und mir die Arbeit damit viel Freude bereitet.

Collage von handgertigten Gießtonarbeiten Aus dem Artikel: 27 Dinge, die ich letztes Jahr gelernt habe
Mit Ton arbeiten ist eine wahnsinnig entspannende Sache, kann ich wirklich wärmsten empfehlen! © Anna/lemons

…dass ASMR auf mich eine sehr beruhigende Wirkung hat.

…was der Unterschied zwischen Freiberufler*innen und Kleingewerbetreibenden ist.

…wie man Krankengeld beantragt.

…wie man eine Rechnung schreibt.

…dass auch die schwersten Phasen irgendwann vorbei gehen.

Titelbild: © Johanna Wittig

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