Unsere Top 5 Gesellschaftsspiele gegen Langeweile

Wir lieben Gesellschaftsspiele! Das war auch vor Corona und dem Lockdown schon so. Aber natürlich haben Spiele in dieser Zeit nochmal eine ganz andere Wichtigkeit bekommen. 

Und weil uns allen noch ein langer Winter bevorsteht und wir mit Sicherheit noch eine Weile mit Einschränkungen leben müssen, wollen wir dich mit ein paar Tipps für richtig gute Spiele versorgen. 

Siedler von Catan

(3 – 4 Spieler*innen, oder online ab 1)

Nahaufnahme vom Spiel Siedler von Catan. Aus dem Artikel: Unsere Top 5 Gesellschaftsspiele
Bei Siedler von Catan können durchaus auch mal die Fetzen fliegen, wenn man sich gegenseitig Rohstoffe verwehrt oder Wege verbaut. ©Daria

Die Siedler von Catan ist einer DER Klassiker unter den Gesellschaftsspielen, das seit Jahrzehnten Familien und Freund*innen begeistert und mit Sicherheit auch so manches Mal verärgert. Wir lieben das Spiel beide sehr und haben es schon viele Stunden miteinander oder mit anderen Freund*innen gespielt. Wir finden vor allem gut, dass man das Spiel mit den Erweiterungen letzten Endes mit bis zu 8 Personen spielen kann. Außerdem wird es einfach niemals langweilig. 

Und in Zeiten von Social Distancing lässt es sich ebenfalls super siedeln: Es bauen einfach alle bei sich zuhause das Spielbrett auf, ein Haushalt zeigt sein Spielbrett als Mainbrett im Videocall und alle anderen setzen bei sich auf dem Brett für die anderen Spieler*innen mit. Wenn dir das zu aufwendig ist oder du das Spiel gar nicht zuhause hast, kannst du auch einfach online spielen. Das macht genauso Spaß und ist vor allem kostenlos!

The Game

(1 – 4 Spieler*innen)

Das Kartenspiel The Game aus der Vogelperspektive fotografiert. Aus dem Artikel: Unsere Top 5 Gesellschaftsspiele gegen Langeweile
An The Game ist auf jeden Fall der Reiz, dass man ständig und gut miteinander kommunizieren muss. ©Anna

The Game ist auf jeden Fall kein Gesellschaftsspiel im klassischen Sinn. Als ich es das erste Mal gespielt habe, hat es mich nicht sooo richtig abgeholt. Das hat sich mittlerweile geändert. Bei The Game ist das Schöne, dass man gemeinsam GEGEN das Spiel spielt. Und das ist eine wirklich schöne Abwechslung zu allen Spielen bei denen es sonst ja vor allem darum geht, gegen die Mitspielenden zu gewinnen. (Was natürlich auch super ist). 

Außerdem kannst du das Spiel sogar komplett alleine spielen. Perfekt für einen Singlehaushalt oder wenn du einfach mal Bock hast, Zeit mit dir allein zu verbringen und das nicht vorm Bildschirm machen möchtest. 

Ligretto

(2 – 4 Spieler*innen)

Bild vom Kartenspiel Ligretto. Aus dem Artikel: Unsere Top 5 Gesellschaftsspiele gegen Langeweile
Für Ligretto braucht man auf jeden Fall einen großen, stabilen Tisch! ©Anna

Achtung, Ligretto ist nichts für Schnarchnasen oder Harmoniebedürftige. Dieses kartenbasierte Gesellschaftsspiel erfordert in gleichem Maß Schnelligkeit, Koordination und ein bisschen Glück. Abgesehen davon ist es aufgrund der Schnelligkeit ein Wachmacher und du wirst super schnell süchtig danach. Ein Deck ist mit bis zu vier Personen spielbar, was auch eine empfehlenswerte Gruppengröße ist. Aber es macht auch zu zweit eine Menge Spaß. 

Wenn du mit mehr Leuten spielen willst, kannst du dir noch zwei weitere Versionen kaufen und letzten Endes mit bis zu 12 Menschen wilde Ligretto-Abende veranstalten. Und damit hat es sich den Titel Gesellschaftsspiel definitiv verdient! Eins möchten wir dir dafür jetzt schon mit auf den Weg geben: Was während des Spiels gesagt wird, bleibt im Spiel! Denn es kann durchaus hitzig werden, wenn man seinen Ligretto Stapel mal wieder nicht leer bekommen hat. 

Wizard

(3 – 6 Spieler*innen)

Nahaufnahme vom Spiel Wizzard. Aus dem Artikel: Unsere Top 5 Gesellschaftsspiele
Man muss sein Blatt gut einschätzen können, um Punkte zu bekommen. ©Daria

Auch das Kartenspiel Wizard gehört zu den Klassikern für einen gelungenen Spieleabend. Das Spielprinzip ist anfangs etwas komplex, aber hast du es einmal verstanden, macht es unglaublich viel Spaß!

Ziel des Spiels ist es, genau die Anzahl der Stiche einzusammeln, die du am Anfang jeder Runde ansagen musst – sonst gibt’s Minuspunkte. Dadurch, dass sich die Kartenanzahl und die Trumpf-Farbe jede Runde ändert, musst du dir mit jedem Blatt eine neue Strategie überlegen, um dieses Ziel zu erreichen. 

Das Spiel wird interessanter, je mehr Leute mitspielen, da sich oft die Anzahl der angesagten Stiche deutlich von den tatsächlich in der Runde verfügbaren Stiche unterscheidet, wenn jede*r sehr überzeugt vom eigenen Blatt ist. Und je mehr überzeugte Mitspieler*innen es gibt, desto größer kann diese Differenz werden. Gleichzeitig steigt auch das Risiko für dich, dass du deine Stiche nicht zusammenbekommst. Dementsprechend gehört Wizard auf jeden Fall zu einem anspruchsvolleren Gesellschaftsspiel, macht aber umso mehr Spaß, wenn du es beherrschst.

Phase 10

(2 – 6 Spieler*innen)

Das Kartenspiel Phase 10 von oben fotografiert. Aus dem Artikel: Unsere Top 5 Gesellschaftsspiele gegen Langeweile
Phase 10 kann auch schon mal dauern, je nachdem wie viele Personen mitspielen. Langweilig wird es nie. ©Anna

Last but not least darf natürlich das zweitbestverkaufte Kartenspiel der Welt (erstbestverkauftes wäre ja viel zu mainstream) nicht fehlen: Phase 10.

In diesem Spiel musst du, mit Aufnahme und Ablage von Karten, 10 Phasen in vorgegebener Reihenfolge abschließen. Eine Phase bezeichnet dabei eine bestimmte Kombination von Karten, z.B. zwei Drillinge, die du beisammen haben und ablegen musst, bevor du die nächste Phase starten kannst.

Dadurch, dass die Reihenfolge der Phasen festgelegt ist und man sie sich nicht nach dem Blatt auf der Hand aussuchen kann, passiert es durchaus, dass du ewig in einer Phase feststeckst, während deine Mitspieler*innen fröhlich an dir vorbeiziehen. Andersrum kann natürlich auch deine nicht mehr einzuholen geglaubte Freundin so lange in der letzten Phase feststecken, dass du das Spiel vor ihr abschließt. 

Was ist dein absolutes Lieblingsspiel? Schreib uns das gerne mal in die Kommentare!

Titelbild: Daria

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